Australien Tourismus Arabien, Indischer Ozean, Südostasien und Ferner Osten! Über einhundert Highlights in rund zwei Dutzend Regionen und Destinationen aus unserem Programm! Asien Reisen, Stopover, Standort-, Privat- und Zubucherreisen sowie Reisebausteine unter anderem in den Vereinigte Arabische Emiraten, dem Sultanat Oman, Iran und in Jordanien sowie in Indien, Nepal, Sri Lanka bzw. in Indochina, Malaysia, Singapur, Indonesien, China, Hongkong, Taiwan und Japan. Genießen Sie Asien in kleiner Gruppe als Zubucherreise zu festen Terminen, bei einer Privatreise oder einem Stopover: www.asien-tourismus.de.
Rainforest Skywalk
Der Süden Queenslands kann sich über eine weitere Attraktion freuen. Der neue Rainforest Skywalk im Tamborine Mountain Eco Centre erlaubt einen weiten Ausblick über den Regenwald, der sich zu Füßen der Hochebene des Tamborine Mountain erstreckt. Die Kulisse umfasst über 120.000 Quadratmeter Regenwald und bietet Naturliebhabern die Möglichkeit, die Flora und Fauna der Gegend zu erforschen. Tamborine Mountain liegt etwa eine Stunde von Brisbane im Gold Coast Hinterland auf rund 550 Metern Höhe. Besucher beginnen die einstündige Tour auf einem speziell konstruierten Laufgang, der über die höher gelegenen Terrassen des Regenwaldes bis in die Wipfel des Gehölzes führt. Entlang des Weges können Wasserfälle bewundert werden, die das Plateau durchziehen. Den zahlreichen Schmetterlingen der Region wurde ein eigener Aussichtspunkt gewidmet, der die genaue Beobachtung dieser farbenprächtigen Tiere ermöglicht. Höhepunkt des Weges ist der 40 Meter lange Skywalk, der sich in 30 Metern Höhe über dem Tal erstreckt. Durch das Glas unter den Füßen können Mutige auf den scheinbar endlosen Regenwaldes spähen. Dank der umweltfreundlichen Konstruktionen ist es den Besitzern des Tamborine Mountain Eco Centre gelungen, Besuchern den Regenwald nahe zu bringen, ohne das Ökosystem zu beeinflussen. Zum Center gehört auch die Rainforest Eco Gallery. Dort sorgen ein Aquarium mit diversen Süßwasserfischen, Pflanzendisplays und viele geologische und geschichtliche Informationen für einen lehrreichen und unterhaltsamen Aufenthalt. Geöffnet hat das Tamborine Mountain Eco Centre von 09.30 Uhr bis 16.00 Uhr, der Eintritt liegt bei umgerechnet ca. 10.00 Euro. Nähere Einzelheiten finden Sie unter www.rainforestskywalk.com.au.
Tasmanien
Tasmanien ist Australiens einziger Insel-Bundesstaat und bietet die Möglichkeit zu einem entspannten und erlebnisreichen Urlaub, aus dem Reisende mit einem verjüngten und erfrischten Gefühl wiederkehren. Nur rund zwei Flugstunden südlich von Sydney können die Gäste auf der Trauminsel unberührte Natur, dramatische und gleichzeitig friedliche Landschaften sowie eine außergewöhnliche Vielfalt an Flora und Fauna entdecken. Ein Drittel von Tasmanien zählt ist als World Heritage Area klassifiziert. Der kühl gemäßigte Regenwald mit mannshohen Farnen und über 10.000 Jahre alten Bäumen beherbergt eine einzigartige Tierwelt, von der einige Vertreter ausschließlich in Tasmanien zu finden sind, wie z.B. der Tasmanische Teufel. Auf insgesamt 880 verschiedenen Wanderrouten geht es vorbei an zerklüfteten Bergen, tiefblauen Seen und endlosen Stränden. Der entspannte Lebensstil der freundlichen Tasmanier wird darüber hinaus von den hervorragenden Weinen und frischen Erzeugnissen unterstützt, die hier produziert werden. Nicht umsonst wird in Tasmaniens Norden die sauberste Luft der Welt gemessen.
Australien
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Neuseeland
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Stopover
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Ausstellungen

Ausstellungstipps rund um den asiatisch-pazifischen Raum, Australien, Neuseeland und Ozeanien aber auch immer wieder einmal über den Tellerrand hinaus.

James Cook und die Entdeckung der Südsee

Drei Expeditionsreisen in die noch unbekannten Weiten des Pazifischen Ozeans machten den britischen Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) berühmt. Er entdeckte unter anderem Hawaii und kartographierte als Erster Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee.

Asien Pazifik Ausstellungen © B&N Tourismus
Asien Pazifik Ausstellungen © B&N Tourismus

Mit Cooks Vordringen in die Weiten der Südsee veränderte sich das abendländische Weltbild, mit ihm begann im Zeichen aufklärerischer Fortschrittsgläubigkeit ein Aufbruch in die europäische Moderne. Cook und den zahlreichen Naturforschern, Gelehrten und Zeichnern, die an seinen drei Reisen teilnahmen, verdanken die Europäer die ersten systematischen und verlässlichen Kartenwerke, die frühesten umfassenden Studien zum geologischen Aufbau der pazifischen Inseln und zu ihrer Flora und Fauna. Ferner wurden in einer vorher nicht gekannten Weise die Begegnungen mit den Menschen „am anderen Ende der Welt“ minutiös beschrieben und bildlich dokumentiert. Alle drei Reisen führten auf Empfehlung der Royal Society, der weltweit führenden naturforschenden Gesellschaft jener Zeit mit Sitz in London, vornehmlich in jenen Teil der Südsee, der heute Polynesien genannt wird.

Cook und die ihn begleitenden Forscher haben zu neuen Erkenntnissen in einer Vielzahl von Wissenschaften beigetragen, vor allem in der Nautik, Astronomie, Philosophie und Naturgeschichte. Für die ethnologische Erkenntnisgewinnung, insbesondere im Hinblick auf eine verlässliche kulturelle Interpretation der gesammelten Artefakte, war es ein Glücksfall, dass auf Cooks zweiter Reise (1772–1775) der deutsche Naturforscher Johann Reinhold Forster und vor allem dessen Sohn Georg teilnahmen. Letzterem verdanken wir völkerkundliche Beschreibungen und Kultur vergleichende Reflexionen, die die Begegnung mit dem kulturell Fremden in einer auch nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben angemessenen ethnologischen Lesart zu erhellen vermochten.

Fraglos hatten die europäischen Entdeckungsreisen von James Cook nicht nur beachtliche Auswirkungen auf die westlichen Wissenschaften, sondern auch kulturelle, religiöse, ökonomische und politische Einflüsse auf den Lebensraum „Südsee“. Der Kontakt zu den westlichen Kolonialmächten hat die früheren Lebensweisen der Menschen dort radikal verändert. Im Kampf zwischen Pflicht und Gewissen war es Cook immer klar, dass er und seine Mitstreiter Eindringlinge waren. Auf indigener Seite brachten die Begegnungen mit Europäern in den nachfolgenden Jahrzehnten dann auch Missionierung und Kolonisierung, weitgehende Entfremdung und gar Entmündigung. Erst seit jüngerer Zeit wendet sich das Blatt durch indigene Selbstfindung und politisches Autonomiebestreben.

Eingedenk solcher kritischen Reflexionen europäisch-pazifischer Begegnungen ist es ein zentrales Anliegen der geplanten Ausstellung, Ergebnisse aus den Forschungen zur Naturgeschichte, Seefahrtsgeschichte, Kunstgeschichte und der frühen Ethnologie miteinander im Geiste der Aufklärung des 18. Jahrhunderts zu verknüpfen und erstmals interdisziplinär übergreifend zu präsentieren. Insofern umfasst die europäische Perspektive auf die Südsee bei dieser Ausstellung ebenso Aspekte der kulturellen Konfrontation wie auch der Annäherung an eine Region, die bei uns bislang vielen Menschen wenig bekannt ist und in einer immer enger zusammenrückenden Welt auch hier bei uns in Europa besser kennengelernt werden sollte.

Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Bonn (www.kah-bonn.de) in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Universität Göttingen (28. August 2009 bis 28. Februar 2010) dem Museum für Völkerkunde Wien (10. Mai bis 13. September 2010) und den Historischen Museum Bern (07. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011).

Begleitbuch

James Cook und die Entdeckung der Südsee. Mit Beiträgen von H. E. Bödeker, Chr. Feest, B. Hauser-Schäublin, R. Joppien, A. L. Kaeppler, G. Krüger, T. Psota, N. Rigby, A. Salmond, O. R. Scholz u. a. 276 Seiten, ca. 550 Abbildungen in Farbe. Hirmer Verlag 2009. Höhe: 28 cm x Breite 24 cm. Anhand von rund 500 ethnographischen, natur- und kunsthistorischen Objekten eröffnet das Katalogbuch vielfältige Einblicke in Geschichte und Wirkung der drei großen Expeditionsreisen des britischen Seefahrers und Entdeckers James Cook (1728-1779) in die damals noch unbekannte Welt Ozeaniens.James Cook gelang es erstmalig, Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee zu kartographieren. Damit vervollständigte er unser neuzeitliches Bild von der Erde und widerlegte die Vorstellung von einem mythischen Südkontinent. Begleitet wurde er von einem internationalen Forscherteam, das im Zeitalter der europäischen Aufklärung in einer Vielzahl von Disziplinen neue Erkenntnisse beitragen konnte: in Navigation, Astronomie, Naturgeschichte, Philosophie und Kunst. Darüber hinaus haben diese Reisen die Begründung einer neuen Wissenschaft ermöglicht, der Ethnologie. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung die von den Cook-Reisen mitgebrachten ethnographischen und naturhistorischen Objekte aus den verschiedensten pazifischen Kulturen wieder zusammengeführt, nachdem sie schon bald in frühe völker- und naturkundliche Sammlungen in ganz Europa verstreut worden waren. Viele der kostbaren Federornamente, Holzskulpturen und anderen ozeanischen Artefakte sind von unschätzbarem Wert, da Vergleichbares heute in der Südsee nicht mehr zu finden ist. Neben den ethnographischen Fundstücken präsentiert das Katalogbuch prachtvolle Gemälde und Zeichnungen der mitreisenden Maler, die den wissbegierigen Blick der Entdecker auf die exotischen Szenerien der Südsee eingefangen haben. Auch Schiffsmodelle, Seekarten und Navigationsinstrumente machen die Cook-Reisen auf faszinierende Weise wieder lebendig.
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